EIN LEERER BAUCH TRAINIERT NICHT GERN!

Wer viel Sport macht, der darf auch mehr essen. Juhuuuu.

Vor allem in der Marathonvorbereitung haben wir oft viel mehr Hunger (na gut: Appetit) als sonst, denn vor allem die langen Läufe gehen ordentlich an die Substanz. Und manchmal ist der Gedanke an etwas Leckeres zu essen nach dem Lauf das, was uns währenddessen am Leben hält.

In diesem Blogpost wollen wir aber nicht darüber schreiben, wie man sich am besten ernährt, sondern euch einfach ein paar unserer Lieblingssachen vorstellen, die wir auf die langen Läufe mitnehmen. Dieser Text ist erstens rein subjektiv und zweitens nicht gesponsert. Alle Gels, Riegel etc. kaufen wir selbst.

Wir essen und trinken meist erst ab Läufen über 20 Kilometer. Bei besonders hohen Temperaturen ist es natürlich sinnvoll, auch bei kürzeren Distanzen zu trinken. Zum Thema Trinken haben wir auch schon den ersten Tipp: Legt euch einen Trinkrucksack zu! Zumindest dann, wenn ihr langfristig auf den langen Strecken bleiben wollt.

Nachdem wir im vergangenen Jahr für unseren ersten Marathon mit einem erbärmlichen Fläschchen in der Hand liefen, sind wir sicher, dass unsere Rucksäcke eine der besten Investitionen waren. Hier passt alles rein: Handy, Schlüssel, Bahnticket, Gels, Riegel und sogar Wechselklamotten. Alles Gewicht verteilt sich gleichmäßig auf den Rücken (keine Fehlbelastungen durch Tragen einer Flasche in einer Hand) und ihr habt die Hände frei. Das war letztes Jahr nämlich wirklich ätzend: Eine musste die Flasche halten und aufschrauben, die andre hat derweil ihr Geld geöffnet. Dann war Wechsel angesagt. Jetzt müssen wir uns nur noch den Schlauch in den Mund stecken und drauflos nuckeln.

20150919_080505Alternativen zum Trinkrucksack sind Trinkgürtel oder auch die Hose von PS-PowerSpeed Sportwear. Einen kleinen Testbericht könnt ihr hier auf seiner Seite nachlesen. Für den Beginn sicherlich super, aber auf längeren Strecken und vor allem bei heißen Temperaturen empfehlen wir, genug zu trinken. Und 500 ml in drei Stunden sehen wir als eher nicht ausreichend an.

Bei Läufen ab 20 Kilometern essen wir auch währenddessen. Warum? Weil wir in der Zeit Energie verbrauchen, die meist aus Zucker (je nach Pulsbereich, in dem ihr trainiert) besteht. Durch Gels oder Ähnliches versorgt ihr euren Körper schnell mit neuer Energie, was oft auch einen zusätzlichen mentalen Schub mit sich bringt. Hinweis: Habt keine Angst vor den Kalorien, die lauft ihr locker ab. Im vergangenen Jahr hab ich mir während der Trainingsphase rund ein halbes Kilogramm Muskelmasse abtrainiert. Möglicherweise, weil ich während des Laufens nicht genug Energie aufgenommen habe und der Körper an seine Reserven gegangen ist. Blöderweise nicht an die Fettreserven! Statt einem Gel gab es dieses Jahr auf allen langen Läufen mindestens zwei Gels sowie noch Gel-Chips oder Shot Bloks. Ich fühle mich nach den langen Läufen auch nicht mehr so unterzuckert und naschsüchtig.

Gels

Gels (zum Beispiel von PowerBar, CLIF Bar oder Multisport) enthalten Kohlenhydrate und Salz sowie teilweise Koffein. Sie liefern schnelle Energie während des Sports und wir nutzen sie gerne noch als Kick für die letzten Kilometer. Verzehrempfehlung: 1-4 Portionen pro Tag, alle 20-45min. Unsere Lieblingssorten sind übrigens Schoko und Himbeere von CLIF Bar.

20150919_081114Smoothies

Für Runner´s World durfte ich mal diese kleinen Fruchtbreitüten von PowerBar probieren. Neben pürierten Früchten enthalten sie noch Zucker. Ich fand sie besser als die meisten Gels, die ich bisher probiert hatte, außerdem sind die Tüten wiederverschließbar und eine Portion sättigt auch gleich recht gut. Man kann sie vor und während des Trainings essen.

Gel-Chips

Die Gel-Chips von Ultra Sports sind so ähnlich wie Marshmallows. Man beißt sie einfach auseinander und klemmt sie sich in die Wangentasche. Der enthaltene Zucker sowie Salz und Koffein gehen über die Mundschleimhaut schnell ins Blut und belasten somit den Magen nicht. Außerdem muss man hierbei nicht zwingend Wasser dazu trinken. Die Chips sind einzeln verpackt, sodass man sich sich auch mal einen in die Hosentasche stecken kann.

PowerGel Shots / CLIF Shot Bloks  

Vor allem Laura steht auf diese gummibärchenartigen Teile. Sie sind auch wirklich lecker! Sie enthalten teilweise Koffein und die von PowerBar sind auch noch flüssig gefüllt. Man kann sie vor und während des Sports naschen. Einziger Minuspunkt: Sie sind nicht einzeln verpackt, sodass man entweder die ganze Packung mitnehmen oder sich einzelne Teile in Folie einwickeln muss.

thumb_IMG_3128_1024Wichtiger Hinweis: Bitte testet alles vorher im Training aus, bevor ihr damit in den Wettkampf geht. Nicht jeder verträgt alles gleich gut und im Wettkampf könnten dann böse Überraschungen lauern. Und nach wochenlangem Training wäre das ja wohl mehr als blöd.

Viel Spaß bei euren Läufen und natürlich viel Erfolg beim Wettkampf!


3 Gedanken zu “EIN LEERER BAUCH TRAINIERT NICHT GERN!

  1. Trinkrucksack, steht auf meiner „Kaufliste“ schon seit längerer Zeit ganz oben 😉
    Gibt nichts schlimmeres, als mit einer Flasche in der Hand zu laufen!! Da ging/gehts mir wie euch

    Schöner Artikel 😉

    Gefällt mir

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