REGENERATION NACH DEM HAMBURG MARATHON

Zwei Tage nach dem Hamburg Marathon sind wir beide immer noch total euphorisiert von dem Lauf. Der dritte Marathons unseres Lebens war zweifelsfrei der schönste, den wir jemals erlebt haben. Am Renntag hat einfach alles gepasst: Wir waren nicht zu sehr aufgeregt, das Wetter war mit 10 Grad und Sonne und Wolken im Wechsel (bis auf die kräftigen Windböen) perfekt und die Zuschauer haben einfach alles gegeben, dass wir nur so über die Strecke geflogen sind. Ganz besonders dankbar waren wir für Bea (Isa’s Schwester) und Micki (Laura’s Freund), die uns tatkräftig am Start, bei Kilometer 16, 18, 28, 38 und im Ziel unterstützt und empfangen haben.

FullSizeRender

Wie nach jedem Marathon sind bei mir (Laura) die Schmerzen in den Beinen ab etwa Kilometer 35 gekommen. Die Oberschenkelmuskulatur hat angefangen zu brennen und die Waden haben leicht gekrampft. Direkt nach dem Zieleinlauf taten die Beine dann so sehr weh, dass ich einfach nur liegen oder sitzen wollte. Irgendwie habe ich es dann tatsächlich abends in den Flieger und nach Hause geschafft. Rückblickend war es die beste Entscheidung für mich gleich am Sonntag nach dem Lauf zu fliegen, denn als ich Montagfrüh erwachte und aufstehen wollte, ging gar nichts mehr. Nach einigen Versuchen aus dem Bett nach oben zu kommen, schaffte ich es endlich und schwankte von da ab den ganzen Tag durch die Wohnung. Auch gestern war der Muskelkater in den Beinen bei mir noch sehr schlimm, dass ich beim Treppen nach unten gehen sehr seltsam ausgesehen haben muss.

FullSizeRender 3

Doch wie kann man nach einem Wettkampf eigentlich bestmöglich regenerieren? Auf diese und weitere Fragen hat Jan Fitschen, der schnellste deutsche Marathonläufer 2011 und 2012 (PB: 2:13:10) Antworten:

Jan empfiehlt eine warme Wanne, eine Massage oder für die ganz hartgesottenen ein Eisbad, solche Sachen könnten Wunder wirken. Auch das Ausrollen der Beine auf der Faszienrolle helfe weiter. Ein bisschen müssten die Beine aber nach dem Rennen auch schmerzen, denn dieser Schmerz sei ja auch ein Zeichen des Triumphs und man solle ihn daher genießen. Nach dem Rennen gilt: Nichts überstürzen. Das heißt, je nachdem, was die kommenden Ziele sind, dürfe man es ruhig etwas langsamer angehen. Alternative Sportarten, wie Radfahren, Schwimmen, ein Indoor-Workout seien ideale Möglichkeiten um aktiv zu regenerieren.

FullSizeRender 2

Und weil ja bekanntlich nach dem Marathon vor dem Nächsten ist, können nach der Erholungsphase ruhig wieder weitere Ziele anvisiert werden. Für uns steht erstmal der Wings for Life World Run am 8. Mai an. Mal sehen, wie weit wir dieses Mal kommen. Wir möchten unsere Rekorde vom letzten Jahr (Isa 22km und ich 18km) knacken, aber der Spaß wird auf jeden Fall im Vordergrund stehen.

Was für Läufe habt ihr als nächstes geplant und was ist für euch dabei am wichtigsten?


3 Gedanken zu “REGENERATION NACH DEM HAMBURG MARATHON

  1. Hi Ihr Zwei,
    Glückwunsch zum 3. Marathon u d zum toll geschriebenen Blog. Hamburg möcht ich nächstes Jahr auch machen. Hab am 10.4. in Wien auch Nr 3 geschafft nach Berlin und München letztes Jahr. Bin auch beim Wings for life-Run dabei. Und im Herbst gehts dann nach Ulm und ggf. Frankfurt. Oder doch wieder Minga 😉
    LG Martin

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s