#foryourpersonalbest – DAS SCHÖNSTE WOCHENENDE DER WELT

“Naja, immerhin halten die Dinger im Winter meine Waden schön warm!” Diesen Kommentar schrieb ich vor einigen Jahren unter eine Facebook-Umfrage der Runner´s World zum Thema Kompressionssocken. Zugegeben, die Teile, die ich besaß, kamen aus dem Discounter und kosteten 5 Euro oder so. Doch je öfter und länger ich lief und weil meine Schwester schon länger auf Kompressionssocken schwörte, desto neugieriger wurde ich, ob die Dinger nicht doch was können. Vor zwei Jahren gönnte ich mir dann mein erstes Paar “richtiger” Kompressionssocken und seitdem laufe ich alle langen Läufe, schnellen Einheiten und Wettkämpfe nur noch “mit Unterstützung”.

Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits die Sports Compression Socks der Bauerfeind AG testen durften, hatten wir jetzt ein ganzes Wochenende Zeit, um deren Produkte für Läufer zu testen. Dazu hat uns die Firma aus dem thüringischen Zeulenroda-Triebes gemeinsam mit anderen Bloggern und Christian von laufen.de an den Starnberger See (man gönnt sich ja sonst auch alles!) eingeladen.

Benni von Laufmix, den ich schon am Abend vorher auf dem Münchner Frühlingsfest kennenlernt habe, fuhr gemeinsam mit Laura und mir zum Hotel La Villa, wo das Event stattfinden sollte. Dort wurden wir zuerst vom ganzen Team begrüßt, ehe wir Dennis und Sus von runskills um den Hals fielen. Wir hatten uns ja schließlich eine ganze Woche nicht gesehen und mussten erst einmal unsere Marathonerlebnisse besprechen! Nach und nach trudelten dann auch die anderen ein und es gab ein Wiedersehen mit Mandy, die auf Go Girl! Run! bloggt, Cindy von runfurther, Lars und dem allercoolsten Ultraläufer “of se Wööörld” – Florian Neuschwander. Außerdem lernten wir endlich mal Sabine und Paula aka “Mrs. Sixpack” aka Laufvernarrt kennen.

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Dann gab´s erst einmal Essen. Aleksandra Keleman, die neben dem Studium (!) Spitzensportlern Tipps zur leistungssteigernden Ernährung gab, hatte uns leckere Schnittchen, Energiekugeln, Green Smoothies, Chia-Pudding und vegane Mousse au Chocolat vorbereitet (bzw. vorbereiten lassen). Wer Interesse hatte, konnte ihr natürlich auch gezielte Fragen für die eigene Ernährung stellen. Nun, ihr kennt uns ja, wir haben uns eigentlich nur aufs Essen gestürzt.

Im Anschluss gab es einen Expertentalk zum Thema “Performancesteigerung im Sport”. Was wir uns alle mal schön hinter die Ohren schreiben: Regeneration ist wichtig. Und Arbeit zählt definitiv nicht dazu. Also, gebt dem Körper auch mal eine Pause. Eure Muskeln schrumpfen nicht, wenn ihr zwei Tage nicht trainiert und eine dreitägige Laufpause wirft euch auch nicht zurück auf das Niveau eines Anfängers. Wir haben auch ein wenig gebraucht, um das zu verstehen, aber mittlerweile lieben wir unsere Ruhetage.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen (mit Seeblick!!!) bezogen hatten, wurden wir noch einmal ausgiebig vermessen und uns Testprodukte (Sleeves für Ober- oder Unterschenkel, Bandagen und/oder Einlagen) ausgegeben. Wir hatten zwar alle zu Hause schon diverse Körperteile abgemessen, aber die Profis von Bauerfeind wollten sich lieber vergewissern, dass wir alle die richtigen Größen bekammen. Denn: “Unsere Produkte funktionieren nur, wenn sie passen.”

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Danach ging es ab auf die Strecke, schließlich mussten die Produkte anständig getestet werden. Triathlet Jan hatte sich zum Eingrooven eine kleine (19 Kilometer lange) Strecke in gemütlicher 5er-Pace über die Starnberger Trails überlegt. Glücklicherweise folgt uns Flo(w) sehr aufmerksam auf Instagram und bremste Jan schon im Voraus (“Ich hab ihm gleich gesagt, das ist zu schnell!”). So trabten wir also erst einmal WIRKLICH gemütlich los und blieben natürlich immer mal wieder für Fotos stehen – Bauerfeind hatte eine ganze Horde Paparazzi dabei, die entweder konkrete Bildvorstellungen hatten oder einfach irgendwo im Gebüsch lauerten, bis wir vorbeikamen. Nach ca. zehn Kilometern hatten unsere Betreuer eine kleine Verpflegungsstation (mit Wasser, unglaublich viel Obst und Riegeln) aufgebaut. Hier war auch der Punkt, an dem es die Möglichkeit gab, vorzeitig aus dem Lauf auszusteigen.

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Für alle anderen ging es dann mal so richtig in den Wald, über Stock, Stein und Schlamm. Perfektes Training für meinen “drohenden” Rennsteiglauf. Das hat wirklich richtig viel Spaß gemacht und auch der einsetzende Regen konnte die Stimmung nicht trüben. Als es dann plötzlich wie aus Eimern zu schütten begann, verzogen wir zwar kurz das Gesicht, aber nachdem wir erst einmal richtig durchnässt waren, war es einfach nur richtig geil.

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Laura hat Sleeves für die Oberschenkel (Compression Sleeves upper Leg)  getestet. Diese sitzen am besten unter weiter geschnittenen kurzen Hosen und sollten direkt unter der Pobacke “anfangen”. Man kann sie dann bis ca. zehn Zentimeter über dem Knie herunterziehen. Durch die Sleeves sind praktischerweise während der kälteren Temperaturen die Oberschenkel angenehm warm geblieben. Am Anfang des Laufs fühlten sie sich noch etwas gewöhnungsbedürftig an, aber das legte sich schnell. Ähnlich wie Kompressionsstrümpfe, die wahrscheinlich einige von euch kennen, sitzen sie hauteng und sind dadurch auf den zehn Kilometern nicht verrutscht. Oben, direkt unter dem Po haben sie auf der Innenseite kleine Noppen, durch die sie noch besser an der Haut haften. Ich kann die Sleeves fürs Laufen sehr empfehlen, dadurch fühlen sich auch die Oberschenkel gleich straffer an. Falls nach einer anstrengenden Einheit die Oberschenkel etwas brennen, sind die Sleeve auch perfekt für eine komprimierende Regeneration am Tag danach geeignet.

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Für Isabell gab´s die Sleeves für die Unterschenkel. Diese sind im Vergleich zu den Socken, die wir bereits probiert hatten, aus “festerem” Material und deutlich dichter gestrickt. Es dauert zwar ein wenig, bis man die Dinger anhat, aber dann sitzen sie wirklich bombenfest, ohne die Beine abzuschnüren. Im Gegenteil: Die Blutzirkulation wird durch den gut dosierten Druck angeregt und der Körper wird so besser mit Sauerstoff versorgt. Meine Unterschenkel haben die Belastung so kurz nach dem Marathon auf jeden Fall gut weggesteckt und das, obwohl der Lauf am Samstag nicht gerade ein Spaziergang war. Am nächsten Tag haben sich nur die Oberschenkel etwas “schwammig” angefühlt, aber die hatten ja auch keine Unterstützung, sondern mussten quasi allein laufen. Mittlerweile habe ich aber von Bauerfeind auch die Oberschenkel-Sleeves bekommen und freue mich, sie bald auszuprobieren.

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Im Hotel angekommen, ging es schnell unter die Dusche und dann gab es eeeendlich Abendessen. Wir waren alle ganz schön ausgehungert und fielen wie Verhungernde über die Brotkörbe her (es war aber auch sooo lecker!). Wobei man hier differenzieren muss: Wir Mädels fielen über das Brot her, die Jungs am Tisch schauten uns an, als wären wir nicht ganz dicht. Waren wahrscheinlich gerade auf Low-Carb-Diät. Das anschließende Menü war richtig lecker, wir hätten aber gerne etwas mehr von allem gehabt.

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Pünktlich zum Abendessen trafen dann auch die weiteren “Stargäste” des Wochenendes ein – Anna und Lisa Hahner waren ebenfalls eingeladen. Denen mussten wir unbedingt erzählen, dass ihr Rennbericht zum Hannover Marathon uns richtig gut für den Hamburg Marathon geholfen hat. Denn allein wären wir wohl nicht auf die Idee gekommen, den Lauf in 8×5 plus 2,195 km aufzuteilen. Außerdem wollten wir auch unbedingt einmal anmerken, dass es ganz schön krass ist, was die zwei vor so einem Rennen alles futtern. Wir trauen uns ja immer nicht, so viel zu essen, aus Angst, Bauchschmerzen zu bekommen. Aber scheinbar unterscheidet sich der Profi vom Hobbysportler auch in Sachen Essen.

Es war eine richtig lustige Runde und es gab auch das ein oder andere Glas Wein (oder Bier oder Mojito oder Caipirinha oder irgendwas mit Himbeer…), trotzdem stand die Mannschaft Sonntag (nahezu) vollständig 8 Uhr auf der Yoga-Matte. Am Vortag hatten zwar die meisten gefragt, ob wir denn unbedingt kommen müssten (wir hatten vorher ehrlich gesagt auch keine Lust, ausgerechnet für YOGA so früh aufzustehen), aber dann ließen wir uns doch darauf ein. Und bekamen den Beweis, dass wir doch ganz schön steif und unbeweglich sind. Man müsste das wohl häufiger machen…

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Nach dem Frühstück (Himmel, war das guuut!) ging es wieder auf die Piste. Heute mit den Hahners als Begleitung. Zehn Kilometer am See, da störte auch der Schneesturm nicht und wir konnten nochmal ausgiebig plaudern. Natürlich musste auch der ein oder andere “Selfie-Stopp” (Danke Jan für dein Verständnis für unsere “Probleme”) eingelegt werden. Ihr wisst ja, was nicht gepostet wird, hat nie stattgefunden. Wir durften zum Abschluss auch noch ein Statement zum Wochenende und den Produkten für die Kamera abgeben und dann ging es schnell unter die Dusche und ab zum Mittagessen. Denn, ihr ahnt es sicher, wir hatten schon wieder riesigen Hunger.

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Und dann war es leider Zeit, sich voneinander zu verabschieden. Es war wunderbar, bekannte Menschen wieder zu sehen, “Insta-Freunde” endlich persönlich kennenzulernen und neue Leute kennenzulernen! Vielen Dank an das gesamte Team für die Einladung, die Organisation und Betreuung und dass ihr uns – ganz im Sinne des Mottos #foryourpersonalbest – ordentlich sportlich gefordert habt. Wir kommen gerne wieder.

In Zusammenarbeit mit Bauerfeind.


11 Gedanken zu “#foryourpersonalbest – DAS SCHÖNSTE WOCHENENDE DER WELT

  1. Ein sehr schöner Artikel und tolle Zusammenfassung des Wochenendes 🙂 Ein Glück fehlte die Anmerkung mit dem Brot nicht und so kann ich gut gelaunt in die neue Woche starten 😀

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      1. Das glaub ich. Mit den Oberschenkelsleeves liebäugel ich schon. Die vom Mitbewerber waren zu lang, die gingen weit in die Kniekehle rein. Darf ich fragen, wie groß die Oberschenkelsleeve Trägerin ist?

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