RUNNING IN THE USA

Vor über einer Woche sind wir von unserer großen Reise entlang der US-amerikanischen Westküste zurückgekommen. Genug Zeit um in Ruhe daheim anzukommen und die vielen Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten. Während der Reise habe ich euch via Instagram und Facebook schon an die vielen tollen Orte mitgenommen. Damit ihr heute einen ausführlicheren Einblick in die Tour und vor allem die Laufspots bekommt, drehe ich die Zeit um einen Monat zurück und beginne mit der Stadt, wo alles begonnen hat.

SAN FRANCISCO

Diese Stadt besteht gefühlt nur aus Hügeln. Es geht permanent bergauf und wieder bergab, sodass selbst normales Spazierengehen dort anstrengend ist. Zum Glück hatte unser Hotel zum Laufen gehen die ideale Ausgangsposition: nämlich am höchsten Punkt. Das bedeutet lockeres bergablaufen zum Hafen, der etwa zwei Kilometer entfernt liegt. Angekommen am Pier Nr. 1 läuft man dann mit zahlreichen anderen Läufern nach links am Hafen entlang. Auf der Strecke gibt es viele Piers, auf die man als Fußgänger und Läufer draufgehen/ -laufen und tolle Fotos schießen kann. Theoretisch kann man die Strecke, die geradeaus verläuft sehr weit (bis zum Anfang der Golden Gate Bridge) laufen, ich bin an diesem Tag jedoch nicht so weit gekommen. Denn da auf dem Rückweg noch die zwei Kilometer bergauf lagen, musste ich meine Kräfte etwas sparen ;-). San Francisco ist eine super Stadt zum Laufen, vor allem in den frühen Morgenstunden. Am besten nutzt man den Jetlag in den ersten Urlaubstagen aus um ab 6 oder 7 Uhr zu starten. Dann sind noch keine Touristen unterwegs und man trifft andere, einheimische Läufer.

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YOSEMITE NATIONAL PARK

Wir waren zuerst im westlichen Teil des Parks. Dort bieten sich statt Läufen eher kurze oder lange Wanderungen an. Mein Freund und ich habe nach einer längeren Tour festgestellt, dass wir beide eher keine Bergziegen sind und wir lieber im Flachland spazieren gehen. Wenn allerdings geübtere Wanderer unter euch sind, solltet ihr im Yosemite auf jeden Fall einige Tage für Touren einplanen. Laufen gestaltet sich meiner Meinung nach dort schwierig, vor allem, wenn das Hotel in einem kleinen Ort vor dem National Park liegt. Diese Orte bestehen meist nur aus wenigen Hotels, die alle an einer stark befahrenen Bundesstraße liegen. Ausnahmen gibt es natürlich oder man sucht sich eine Unterkunft mit Fitness Studio. Toll war es auch ohne Laufen im Yosemite National Park, denn die Landschaft dort ist einfach überragend.

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SANTA BARBARA

Ein kleines und feines Städchen direkt am Pazifik mit toller Strandpromenade, an der man super laufen kann. Und da es für mich nichts schöneres gibt als am Meer entlang zu laufen, startete Tag 6 der Reise natürlich mit einem Morgenlauf.

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LA – VENICE BEACH

Next Stop: Strand so weit das Auge reicht. Da der Santa Monica Pier und Venice Beach wegen seiner Weite für mich die schönsten Strände in Los Angeles sind, war es klar, dass unser Hotel direkt am Venice Beach liegen muss. Noch besser waren der direkte Strandzugang und die zweigeteilte Strandpromenade. Die eine Seite war nur für Spaziergänger gedacht und die andere für Fahrräder. Auf dem Teil für Räder liefen in der früh viele Läufer und ich entlang. Von unserem Hotel konnte man Richtung Santa Monica sehr weit laufen. Lauf Google Maps geht der Ocean Front Walk fünfeinhalb Meilen am Pazifik entlang, was ca. neun Kilometer sind. Wenn man Lust hat, kann man dort also problemlos den Halbmarathon entlang des Strandes voll machen. Mir haben elf Kilometer gereicht.

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SAN DIEGO

Meine liebste Stadt am Pafizik: Meer, Sonne, Strand und Surfer soweit das Auge reicht. Leider war das Wetter bei uns bewölkt und kühler, sodass wir keinen Strandtag machen konnten. Gelaufen wurde natürlich trotzdem. Das geht dort auch perfekt und mal wieder direkt am Strand (Mission Beach) entlang.

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LAS VEGAS

Total verrückt und laut. Wer schonmal in der Wüstenstadt war, weiß wovon ich spreche. Dort gibt es an jeder Ecke Lautsprecherboxen mit Musik, Cocktails im XXL Format und 45 Grad Außentemperatur. Genau deshalb lagen wir dort nur vier Tage faul am Pool herum und haben es nur zweimal ins Fitnessstudio geschafft. Als wir einmal am Strip entlang gegangen sind, habe ich sogar zwei Läufer gesehen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die das bei den Temperaturen gepackt haben, denn für mich hat es sich angefühlt wie in der Sauna ohne Aufguss.

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GRAND CANYON

Gleiche Situation wie im Yosemite National Park: Unfassbare Landschaften und für Wanderer ein Traum. Aber auch ohne Touren sind wir in den Genuss des krassen Ausblicks auf den Canyon gekommen. Dieses Naturschauspiel ist wirklich überragend und mit nichts vergleichbar.

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JUNE LAKE

Die letzte Woche haben wir im Ort June Lake im Yosemite National Park verbracht. Das Städtchen liegt auf 2.333 Metern Höhe und ist neben Bergen vom Gull und June Lake umgeben. Da es im Yosemite National Park Bären gibt, die zwar sehr menschenscheu sind, bin ich dort nur entlang der Straßen gelaufen. Trotz toller Trails in der Umgebung habe ich mich einfach nicht getraut, denn der Respekt vor diesen Tieren ist einfach zu groß. Aber vor einer Seekulisse zwischen Bäumen zu laufen, ist ja auch nicht das schlechteste oder? In June Lake waren bei mir nur sehr kurze Strecken drin, denn auf Grund der Höhe fielen mir fünf langsame Kilometer so schwer wie zehn schnelle daheim. Aber im Urlaub geht es ja auch nicht darum neue Rekorde aufzustellen, sondern laufend die Gegend zu erkunden. Und das ist mir definitiv bei den Stops und tollen Gegenden gelungen. Wieder zurück zu Hause freue ich mich aber trotzdem eines meiner anderen 1038393 Paar Laufschuhe anzuziehen ;-).

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3 Gedanken zu “RUNNING IN THE USA

  1. Sehr cool. Ich bin Ende September „drüben“ und dann auch mitten in den Vorbereitungen zum FFM Marathon, daher werde ich auch die Laufsachen dabei haben. Tolle Bilder übrigens!

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