EIN TRIATHLON DER ENTSPANNUNG – DAS WANDERLUST-FESTIVAL

Dieser Beitrag entstand in sportlicher Kooperation mit adidas. Uns wurden hierfür kostenlose Tickets zur Verfügung gestellt.

Dem Alltag entfliehen, offen für Neues sein, Entspannung finden, Grenzen & den eigenen Horizont erweitern… Als wir unsere Follower auf Instagram fragten, was für SIE „Wanderlust“ bedeutet, kamen ganz viele unterschiedliche „Definitionen“ zustande. Klar, jeder hat da seine eigenen Vorstellungen und dementsprechend vielfältig sind die einzelnen Festivals. Beim sogenannten „Mindful Triathlon“ aus Laufen, Yoga und Meditation ist wirklich für jeden etwas dabei. Trotzdem waren wir zunächst skeptisch. „Klingt nach Esoterik-Veranstaltung mit Räucherstäbchen“, war zunächst mein (Isabell) Gedanke. Trotzdem wollte ich es gerne einmal ausprobieren. Laufen und Yoga mag ich schließlich „und die Meditation kann ich ja schwänzen“, so mein Gedanke. Zusätzlich buchte ich für mich und Laura noch ein Functional Training. Zum Ausgleich quasi.

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Gemeinsam mit unseren beiden Gewinnerinnen Caro und Carina trafen wir uns bei allerbestem Sommerwetter im Olympiapark, wo wir schon von Jenny, unserer Ansprechpartnerin bei adidas, erwartet wurden. Nach Abholung der Startnummern, der üblichen „wir müssen noch ein Foto für Instagram machen“-Session, viel Geplauder und einem kurzen Warm-Up (angeleitet von Alex, Captain der adidas Runners Munich), ging es auch schon los auf die Laufstrecke. Knapp fünf Kilometer schlängelten wir uns ganz entspannt durch den Olympiapark. Für mich persönlich ZU entspannt, aber man soll ja offen für Neues sein und wir wollten auch gerne gemeinsam in der Gruppe laufen. Den Foto-Stopp unterwegs nahmen wir natürlich dankbar an:

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Zurück im „Ziel“ hatten die adidas Runners bereits ein Spalier gebildet. Jeder ankommende Läufer wurde frenetisch gefeiert und entsprechend sahen alle nach ihrem Lauf aus. Dafür mal ein dickes Dankeschön, ihr habt uns hier wirklich einen wunderbaren Empfang bereitet.

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Danach breiteten wir uns, wie es sich für „gute Deutsche“ gehörte, schnurstracks unsere Yogamatten auf dem Coubertinplatz aus und reservierten uns so ein gutes Plätzchen. Und dann holten wir uns erst einmal unsere „Kriegsbemalung“ ab, jede von uns wollte unbedingt bunte Schlängellinien auf ihren Armen haben. (Dank der Sonne habe ich sie immernoch, haha!) Die weitere Wartezeit verbrachten wir mit ESSEN:

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Zur Einstimmung auf die Yoga-Session gab es zunächst eine richtig coole „Breakletics“-Vorführung. Wahnsinn, was die Leute da so drauf hatten. Nachdem wir uns auch kurz daran versuchen durften (ohne Überschläge und Co., glücklicherweise!), ging´s dann endlich los mit dem Yoga.

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“75 Minuten Yoga: Das wird krass”, dachte ich, als ich auf das Programm des Wanderlust-Festivals schaute. Zu Beginn des Tages hätte ich mir lieber einen 15-Kilometer-Lauf und nur eine halbe Stunde Yoga gewünscht, doch es kam anders. Bereits als die Yoga-Trainerin Mady von der Bühne aus anfing, über das bevorstehende Training zu sprechen, verflogen alle Bedenken. Ich muss zugeben, dass ich vor dem Event meine Yoga-Trainingsstunden an einer Hand abzählen konnte und sehr unerfahren war.

Glücklicherweise ging es scheinbar einigen anderen auch so, denn neben super erfahrenen Yoginis waren (zumindest was die Handzeichen verrieten) auch ein paar blutige Anfänger dabei. Mady erklärte direkt zu Beginn des Trainings, dass es beim Yoga sehr wichtig sei, dass man auf sein Bauchgefühl hört und nicht darauf schaut, was die anderen machen. Außerdem soll man, wenn nichts mehr geht, einfach die Kindsposition einnehmen. Super beruhigend für mich, da ich Yogastunden bisher immer als muskelzitternde und wackelige Angelegenheiten im Kopf hatte. Die 75 Minuten vergingen super schnell und das erste Mal bisher machte mir Yoga richtig viel Spaß. Meine Grenzen wurden mir schnell aufgezeigt, sobald es in eine Dehnposition ging. Vor allem im Bereich der Hüft-/Leistengegend habe ich ordentliche Defizite. Das erkennt man auch kaum auf dem Foto hier ;-).   

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Direkt nach dem Yoga ging es mit Meditation weiter. Leider konnte ich meinen Geist nicht wirklich in den Ruhezustand versetzen, den dort einige erreicht haben. Trotzdem fand ich es, zusammen mit der Yoga-Stunde super, dass man sich bei diesen Trainings mal voll und ganz auf sein Inneres konzentriert. Es ging nicht um Geschwindigkeit oder darum, sich neu zu überbieten, sondern sich selbst und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Außerdem ist Yoga gerade für uns Läufer ein super Ausgleichstraining, da es viele Stabilisations- und Dehn-Elemente, die oft vernachlässigt werden, beinhaltet. Inspiriert vom Wanderlust-Festival werde ich sicher künftig die ein oder andere Yoga-Stunde besuchen.

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Wer danach noch nicht genug hatte, konnte zwischen vielen verschiedenen Workshops (Yoga in zig Varianten, Mobility, Breakletics, Functional Training, Ernährung…) wählen. Apropos Ernährung: Laura ging lieber essen. Mir hatte die Yoga-Stunde noch nicht genug Defizite aufgezeigt, weshalb ich gemeinsam mit Jenny zum Functional Training ging. Dort übten wir zunächst quälend lange Pushups und übten dann den sogenannten Bear Walk. Danach hatte ich auch genug, der Muskelkater dauerte übrigens zwei Tage.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, auch mal an einem Wanderlust-Festival teilzunehmen, dann schau mal hier: Dort findest du alle zukünftigen Termine. Wir können es wirklich empfehlen und sind dankbar, dass wir dabei sein durften. Für´s nächste Jahr würden wir uns allerdings ein paar Sonnensegel auf dem Coubertinplatz wünschen, in der prallen Mittagssonne war´s dann doch ganz schön heiß. Außerdem hätte die Bühne etwas höher sein können, damit auch die Leute weiter hinten die Yoga-Übungen gut hätten sehen können. Alternativ wären hier Videoleinwände sinnvoll.

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Fotos: Philippe Pham  / eigene Bilder


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