DAS KANN DIE GARMIN FENIX 5S

PR-Sample – Diese Uhr wurde mir für 30 Tage gratis zum Test von Garmin zur Verfügung gestellt. Danach habe ich sie verbilligt erworben.

Ich habe meine geliebte Garmin Fenix 5S schon seit etwa zwei Monaten. Mich erreichen oft fragen, ob ich Feedback zur Uhr geben kann beziehungsweise ob sich der sehr hohe Preis dafür lohnt. Immerhin kostet sie stolze 700 Euro und ist damit so teuer wie ein Smartphone, was doch mehr kann, als eine Uhr. Ich hatte davor die TomTom Runner 2 Cardio + Music und war mit den Funktionalitäten auch zufrieden. Was mich jedoch mehr und mehr gestört hat, war das Design. Ich suchte nach einer Uhr, die ich so schön finde, dass ich sie auch im Alltag anziehe. Und da mich die Kombi aus weiß und roségold (sehr mädchenhaft, ich weiß) magisch anzog, musste ich diese Uhr haben. Sie sieht nicht nur im Alltag zu jedem Outfit schön aus, sondern ist ein echtes sportliches Allround-Talent: sie ist für Ausdauersportler, Wanderer, Wintersportler und Fitness-Fans gedacht und hat folgende Sportmodi: Trail Run, Laufen, Laufband, Hallenbad, Wandern, Bergsteigen, Radfahren, Indoor Rad, MTB (Mountainbike), Schwimmbad, Freiwasser, Triathlon, Skifahren, Snowboarden, Langlauf, SUP (Stand Up Paddling), Rudern, Indoor-Rudern und Golfspielen.

Ich habe die Garmin Uhr bisher beim Laufen, Wandern, Schwimmen und Krafttraining angehabt und getestet. Was mir als allererstes positiv aufgefallen ist, dass sie das GPS-Signal super schnell findet. Wenn die Uhr draußen ruhig liegt oder man im Stehen draußen nach einem Signal sucht, bin ich nach etwa 45 Sekunden ablaufbereit. Ebenfalls positiv und vor allem für dunkle Herbst- und Winterläufe interessant: Wenn man während dem Laufen das Handgelenk nach oben dreht, leuchtet das Display und man kann problemlos während dem Laufen alle Daten ablesen. Dreht man die Hand zurück, erlischt das Display wieder und spart so wertvollen Akku. Bei Tageslicht und bei starker Sonneneinstrahlung ist das Display ebenfalls sehr gut ablesbar.

Uhr im Alltag

Ich bin bisher mit der Garmin Fenix 5S einfach drauf losgelaufen. Für mein jetziges Grundlagenausdauertraining ist die Alarmfunktion sehr praktisch. Ich stelle bei der Herzfrequenz in einem speziellen Zonenbereich den oberen Alarm ein. Jedes Mal, wenn ich eine Frequenz von 150 überschreite, piepst die Uhr. So weiß ich, ohne ständige Blicke auf die Uhr, dass ich mein Tempo drosseln beziehungsweise ruhiger laufen muss. Weitere Alarme kann man beispielsweise für Geschwindigkeiten, Zeiten oder Distanzen einstellen. Außerdem sind benutzerdefinierte Alarme, wie Hinweise auf Trinken, Essen oder Umkehren nach Hause möglich. Mit Hilfe von Garmin Connect lassen sich individuelle oder vorgegebene Trainings planen und auf die Uhr übertragen. Diese Trainings beinhalten dann bestimmte Zielvorgaben, wie das Training in Herzfrequenzbereichen, mit bestimmter Pace oder Schrittfrequenz. Diese Trainings können am Computer im Internet erstellt werden und dann per USP oder der App auf dem Handy auf die Garmin Fenix 5S übertragen werden. Diese Methode möchte ich gerne für das Training auf den Hamburg Marathon ab Ende Januar nutzen.

Direkt nach dem Training stellt die Uhr Informationen über den Trainingseffekt bereit, beispielweise ob das Training eher im aeroben oder anaeroben Bereich stattgefunden hat. Die VO2max-Berechnung erfolgt aus den Leistungsdaten vom Laufen und gibt Auskunft über die maximale Sauerstoffaufnahme, die man pro Minute verwerten kann. Diese gibt Aufschluss über den Fitnesszustand. Am Ende empfiehlt die Uhr wie viele Stunden oder Tage an Erholung notwendig sind mit dem Zusatz, ob lockere Sporteinheiten empfohlen werden oder nicht.

Zu Anfang war ich von den fünf Knöpfen an der Uhr etwas verwirrt und habe einfach drauf losgedrückt, anstatt mir kurz die Funktionen in der Bedienungsanleitung durchzulesen. Da ich davor keine Garmin Uhr benutzt habe, tat ich mich mit den verschiedenen Knöpfen etwas schwer. Die Funktionen sind allerdings sehr einfach:

Wenn man einen Lauf starten möchte, drückt man die Taste rechts oben. Sind keine speziellen Einstellungen erwünscht, dann geht es durch einen weiteren Klick schon los. Bleibt man während des Laufes kurz stehen, drückt man diese Taste für eine Pause. Wenn man allerdings vor einem Lauf ein bestimmtes Training oder Alarme einstellen will, dann drückt man lange auf die linke mittlere Taste und gelangt so in die Einstellungen. Dort kann das Menü nach Belieben durchscrollt und die Wunscheinstellung programmiert werden. Drückt man jetzt auf Start, lädt das GPS Signal als Kreissymbol. Wenn der Kreis grün ist, kann es losgehen.

Was mir nach längerem Tragen der Garmin Fenix 5S besonders positiv im Gedächtnis blieb, ist die extrem lange Akkulaufzeit. Von anderen Sportrackern oder Laufuhren kenne ich das definitiv nicht. Der Akku hält trotz mehreren Sporteinheiten etwa sieben bis neun Tage lang. Macht man keinen Sport, verlängert sich die Laufzeit um drei Tage. Das ist super praktisch, da man für kürzere Reisen nicht extra ein Auflade Gerät mitnehmen muss und bei längeren Läufen oder Wanderungen sicher geht, dass der Akku durchhält.

Als ich mir das erste Mal die Uhr im Internet angesehen habe, war mein erster Gedanke, dass sie zu dick am Handgelenk aussehen würde und mich dies auch beim Laufen stört. Allerdings ist die Garmin Fenix 5S im Vergleich zum Vorgängermodell (Fenix 3) mit 42 mm Gehäusebreite viel kleiner, denn diese hatte 51 mm. Sie ist außerdem flacher und durch ihr etwas unauffälligeres Aussehen alltagstauglicher. Auch wenn die Garmin Fenix 5S etwas größer ist, als meine vorherige TomTom, stört sie mich überhaupt nicht. Im Gegenteil: Bei der TomTom musste ich die Uhr immer sehr weit um mein Handgelenk machen, damit ich nicht das Gefühl bekomme, eingeengt zu werden. Da ich die Garmin im Alltag und zum Laufen gleichermaßen trage, habe ich mich an die enge Schnürung ums Handgelenk gewöhnt und fühle mich damit sehr wohl. Nur so kann natürlich auch garantiert werden, dass der Puls korrekt gemessen wird. Die Garmin Fenix 5S hat drei grüne LEDs, die während des normalen Uhr Modus und im Sportmodus aktiv sind. Das grüne Licht liefert am Handgelenk die besten Ergebnisse. Das Besondere ist, dass die Uhr auch im normalen Modus ständig (alle ein bis zwei Sekunden) den Puls misst und somit eine sehr umfangreiche Messung im Alltag liefert. Während dem Schlafen nehme ich die Uhr allerdings ab, jedoch misst auch hier die Uhr den Puls, wenn man sie am Handgelenk lässt.

Meine Empfehlung an alle, die noch zweifeln, ob die Uhr die Richtige ist: Wägt genau ab, ob ihr die Uhr auch im Alltag tragen möchtet oder nur zum Sport. Mir persönlich wäre es zu viel Geld, wenn ich sie nur vier bis fünfmal pro Woche ein bis zwei Stunden zum Sport anziehen würde. Außer natürlich ihr seid richtige Sportjunkies, dessen Leben nur aus Sport besteht, dann lohnt sich die Uhr ebenfalls. Wenn ihr eines der Beiden bejaht, dann holt sie euch, denn ihr werdet euch jeden Tag neu in sie verlieben :-).


2 Gedanken zu “DAS KANN DIE GARMIN FENIX 5S

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