„HÖ? IST DER SCHON AN?“ – DIE RUN AND DRIVE SMART ELECTRIC RELAY

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Smart Deutschland (Daimler AG),

adidas und den adidas Runners Munich.

„Liebe Isa, hast du heute Nachmittag mal zehn Minuten Zeit für einen Call? Es geht um ein verrücktes Runningprojekt mit Smart, wo ich mir dich gut vorstellen kann.“ Bei der Ansage war ich natürlich extrem gespannt, was Verena (adidas City Manager Munich) da wohl wieder ausgeheckt hatte. Es ging um eine Kooperation von adidas mit der Automarke, die für eine Woche ihre Zelte in einem Pop-Up-Store in der Münchner Hofstatt (ein Einkaufszentrum) aufschlagen und dort ihre Elektromobile vorstellen wollte. „Habt ihr Zeit und Lust, uns hier zu unterstützen?“ ICH hatte beides und auch Laura wäre gerne dabei gewesen, bei ihr scheiterte es jedoch an der Zeit, weshalb wir einen Staffelplatz verlost haben. Kerstin war die glückliche Gewinnerin. Mit einer Polizistin an meiner Seite konnte doch nichts mehr schief gehen, oder?
Kerstin_ich

DIE SPIELREGELN

Insgesamt sechs Zweierteams gingen an den Start, davon kämpften jeweils zwei Teams gegeneinander um den Einzug ins Finale. Jeweils einer musste dazu zuerst mit einem Smart zu einer bestimmten Adresse fahren, das Auto dort parken und zurück zur Hofstatt laufen. Dort angekommen sollte der Partner dann zum Auto des gegnerischen Teams rennen und anschließend zurückfahren. Da hatten wir auch gleich die ersten Fragezeichen im Gesicht: Wenn sich nun der Gegner gaaaanz viel Zeit lassen würde, ehe er mit dem Schlüssel zurück käme, dann hätten wir doch überhaupt keine Chance auf den (Etappen-)Sieg! Doch darüber brauchten wir uns den Kopf nicht zerbrechen – es gab zum einen Zweit-Schlüssel. Und zum anderen hatten wir auch jeweils einen Fotografen als Beifahrer, der das Auto dann bewachte. Im Finale gingen dann alle drei Siegerteams gleichzeitig an den Start: Sowohl Fahrer als auch Läufer hatten dasselbe Ziel – den Friedensengel. Dort wurde dann gewechselt, das Team, das zuerst vollzählig in der Hofstatt ankam, hatte gewonnen. Doch dazu später mehr.

AR_smart_electric_relay-5

AR_smart_electric_relay-15

AR_smart_electric_relay-7

DIE AUTOS

Auch so ein Ding. Kaum hatte ich zugesagt, dass ich dabei sein wollte, dachte ich mir so: „Du Depp! Was ist, wenn du keinen Parkplatz findest?? Und überhaupt – ein FREMDES Auto! In der Münchner Innenstadt! An einem Samstag! Auweia!“ Ich fahre wirklich gerne Auto, aber ich vermeide es, wo es nur geht, durch die City zu fahren. Naja und wegen der Parkplatzsuche hatte ich mich schnell wieder beruhigt. So ein Smart passt ja nun wirklich in fast jede Lücke.

AR_smart_electric_relay-18.jpg

AR_smart_electric_relay-21.jpg

Nur eine Sache hatte ich vergessen und danach fragte ich erst vor Ort: „Die Autos haben schon ganz normal ne Gangschaltung, oder?“ – „Nee, nee, keine Sorge, die haben Automatik.“ Und ich so: „F*ck, ich bin genau dreimal Automatik gefahren und hatte gerade nicht einmal mehr eine Ahnung, welchen Gang man zum Starten einlegen musste.“ Hab ich dann aber auch hinbekommen und ich muss sagen, dass sich das Auto wirklich gut fahren ließ. Und es war sooo leise. Als ich den Motor startete, war ich kurzzeitig nicht sicher, ob er denn überhaupt schon an ist und ich ging quasi mal ins Blaue aufs Gaspedal. Und das Auto bewegte sich tatsächlich. Wenn man, so wie ich, nach Gehör fährt (laut = schnell), muss man bei so einem Elektroauto übrigens höllisch aufpassen, dass man nicht zu schnell fährt. Daran, dass ich nicht schalten musste, hatte ich mich übrigens schnell gewöhnt und sollte ich jemals das Verlangen haben, auch beziehungsweise vor allem durch die Stadt zu fahren, wäre so ein kleiner Flitzer tatsächlich meine erste Wahl.

AR_smart_electric_relay-54.jpg

AR_smart_electric_relay-75.jpg

DAS RENNEN

Kerstin und ich eröffneten das Rennen gemeinsam mit Jakob und Daniela. Ich musste zum Friedensengel fahren, für Jakob ging es zum Smart-Center. Auch witzig, ausgerechnet DORT das richtige Auto finden zu müssen. Folgende To Dos mussten wir auf einer imaginären Liste abhaken: Zum Zielort fahren, uns dabei an die Verkehrsregeln halten, Parkplatz suchen, Standort schicken und ein Foto machen, wo das Auto genau steht. Und dann natürlich zurückrennen. Die Fahrt dorthin war allerdings schon etwas abenteuerlich: Wie gesagt, zuerst war ich nicht einmal sicher, ob ich das Auto schon gestartet hatte. Und dann schööön durch die Innenstadt tuckern. Mit zig Ampeln. Und mit einem Smart nehmen dich die Fußgänger scheinbar auch nicht sonderlich ernst. Da wird halt ohne Sinn und Verstand über die Straße gelatscht.

AR_smart_electric_relay-25.jpg

AR_smart_electric_relay-26.jpg

AR_smart_electric_relay-29.jpg

Wenigstens fand ich einen sehr schönen Parkplatz mit Blick auf den Friedensengel. Noch ein Foto, Standort schicken und eine Instastory und dann rannte ich zurück. Jakob hatte übrigens schon fünf Minuten vor mir seine Rückkehr angekündigt, das war natürlich eine Hausnummer. Also hab ich die Beine in die Hand genommen und bin losgerannt. Rückblickend kann ich nicht einmal sagen, wie lange ich für die rund drei Kilometer gebraucht habe, auf GPS wollte ich nun wirklich nicht warten und auf die Uhrzeit hab ich auch nicht geachtet. Auf jeden Fall hab ich Kerstin mit einem nicht unerheblichen Rückstand auf die Reise geschickt, aber dabei sein ist ja bekanntlich (hin und wieder zumindest) alles!

AR_smart_electric_relay-36.jpg

AR_smart_electric_relay-35.jpg

Spaß hat es auf jeden Fall gemacht und in der nächsten Runde durfte ich Beifahrer sein und noch ein bisschen filmen. Was aber gar nicht so einfach ist, wenn man gleichzeitig mit auf den Straßenverkehr achten und Hilfestellung geben muss, wo zum Beispiel das Licht an- oder der Scheibenwischer ausgeschaltet wird. Beruhigend war es für mich, dass auch die anderen Fahrer ausgiebig geflucht haben, haha.

Kerstin und ich haben es nicht ins Finale geschafft, durften aber als Beifahrer am Finale teilnehmen. Sowohl Fahrer als auch Läufer gingen dabei gleichzeitig auf die Strecke, Ziel war für alle der Friedensengel. Dort mussten sich die Teams abklatschen und zurück zum Ausgangspunkt fahren. Es war wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen und auch ich fieberte im Auto mit, welches Team wohl gewinnen würde. Am Ende setzten sich Ingrid und Benny (siehe Foto) durch. Benny war übrigens zu Fuß schneller als wir mit dem Auto!

AR_smart_electric_relay-130.jpg

DIE FAILS

Als ich mein Auto starten wollte, winkte Stefan (Beifahrer und Fotograf) ganz hektisch – ich hing nämlich noch an der Ladestation. Das hatte ich in der Aufregung überhaupt nicht gesehen. Auweia, das wäre was gewesen, wenn ich mit dem Stecker im Auto losgefahren wäre.

Der Verkehr in München, vor allem an einem Samstagnachmittag ist auch ein Fail. Alles ist voll mit Fußgängern, die weder nach rechts noch nach links schauen und an den Ampeln steht man auch eeeewig. Wenn man sowieso schon eher ungeduldig ist und dann auch noch um die Wette fährt und läuft, ist das natürlich so richtig bitter.

AR_smart_electric_relay-59.jpg

Was mich persönlich sehr erheitert hat: In einer anderen Gruppe ist die zweite Fahrerin am Übergabe-Punkt an der Hofstatt vorbeigefahren. Doppelt blöd: Der Parkplatz liegt in einer Einbahnstraße und so musste sie nochmal eine schöne große Runde drehen. Ich glaube, das hat so an die 30 Minuten gedauert.

Ähnlich witzig war es, als wir auf „den zweiten Stephan“ (Stephan Wieser, er macht übrigens großartige Filme und ich freue mich schon auf das Ergebnis zur Challenge) warteten beziehungsweise merkten, dass er gar nicht mit einem der Autos zurück kam. „Ich steh im Regen“ schrieb er, als Verena fragte, wo er denn abgeblieben sei. Was nämlich im Eifer des Gefechts unterging war die Tatsache, dass er bei Ingrid im Auto saß und kurz vor der Übergabe ausstieg, um auch Fotos / Videoclips von den Läufern zu machen. Als Benny ins Auto stieg, dachte er gar nicht daran, dass er Stephan auch wieder mit zurücknehmen musste. Wir haben jedenfalls sehr gelacht, sorry Stephan!

AR_smart_electric_relay-123.jpg

 

Ich muss sagen, gerade diese kleinen Missgeschicke haben das Rennen zu etwas Besonderem gemacht und ich glaube, ich kann für alle sprechen, wenn ich sage, dass es richtig viel Spaß gemacht hat. Danke Verena für die Organisation, ich bin auf jeden Fall gerne wieder dabei!

Fotos: Stefan Schaaf (Peak Art Images)

 


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s