„DARF ICH FRAGEN…?“ – DIE MEIST GESTELLTEN FRAGEN RUND UM UNSERE LAUF-AUSRÜSTUNG

Dieser Blogpost enthält Verlinkungen und damit unbezahlte Werbung. Zudem wurde uns nachträglich ein Produkt zum Test zur Verfügung gestellt.

Seit gut vier Jahren erfreuen wir dich mit unseren tollen Bildern auf Instagram, nehmen dich mit durch unseren (Trainings)Alltag und beeinflussen den ein oder anderen (mal mehr, mal weniger bewusst), sich dies, das und / oder jenes zu kaufen. Oder zumindest mal anzuschauen und dann einen Kauf zu erwägen. Was von sogenannten „Influencern“ schließlich auch erwartet wird. Lustigerweise „influencen“ wir besonders mit den Dingen, die wir selbst gekauft haben. Was nicht gegen bezahlte Werbung spricht. Sondern dass wir uns IMMER dafür bezahlen lassen sollten, haha. Die vier am häufigsten gestellten Fragen beantworten wir dir in diesem Blogpost. Sie werden auf Instagram auch einen Platz in den Story-Highlights bekommen.

„Ist das so ein Rucksack zum Laufen?“

Diese Frage kommt nach meinem ersten Longrun-Foto (also sobald ich so richtig ins Marathontraining einsteige) so sicher wie das Amen in der Kirche und führt daher den Blogpost auch an. Und jedes Mal juckt es mich so richtig, zu antworten „Nein, das ist mein Raketenantrieb“! Das klingt jetzt bestimmt fies, aber die Frage wird wirklich IMMER gestellt und ich denke mir „Was könnte es denn sonst sein?“

Die Frage gibt´s natürlich auch abgewandelt: „Was ist das für ein Laufrucksack?“ oder Wo hast du den Rucksack gekauft?“ und „Bist du mit dem Laufrucksack zufrieden und würdest du ihn weiterempfehlen?“ Mein Laufrucksack ist von Camelbak und da ich den 2015 gekauft habe, gibt es ihn nicht mehr. Ist aber nicht tragisch. Dieses Modell hier kommt dem Rucksack ziemlich nahe.

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Meine Tipps für einen guten Trinkrucksack:

  • Ein guter Laufrucksack muss nicht teuer sein. Aber er muss gut sitzen. Da darf nichts wackeln oder verrutschen. Probiere ihn daher unbedingt an (um?), bevor du ihn kaufst. Laufe, renne und hüpfe und teste, ob alles gut hält.
  • Ich empfehle zusätzlich zum Brustgurt auch einen Hüftgurt, das minimiert Wackeln und Verrutschen.
  • Ideal ist ein Rucksack mit mehreren Fächern. Dann hast du auch noch Platz für Gels, Riegel, Schlüssel, Handy etc. Im besten Fall kannst du noch eine dünne Laufjacke einpacken.
  • Falls du zu klein / schmal für Laufrucksäcke bist, probiere doch mal eine Laufweste.

EDIT (April 2019): Nachdem mir während eines Longruns meine Trinkblase kaputt ging und das komplette Wasser über Rücken und Hintern lief (zum Glück bei 15 und nicht bei 0 Grad!), wurde mir von SOURCE ein neuer Rucksack inklusive Trinkblase zur Verfügung gestellt, den ich mittlerweile auf Herz und Nieren getestet habe: Der SOURCE VERVE ist zwar eigentlich für den Wassersport gedacht, taugt aber auch zum Laufen. Mich hat ehrlich gesagt überrascht, dass der Rucksack auch ohne Hüftgurt ziemlich gut sitzt und kaum hin- und herwackelt. Zumindest merkt man es kaum.

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Dank des Magnetclips hängt der Trinkschlauch schön fest und wackelt nicht.
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Platz für Kleinkarm bietet der Rucksack auch noch.

Praktisch: Die Trillerpfeife am Brustgurt. Schadet nie, sowas bei sich zu haben.(Zumindest beim Trailrunning – in der Stadt wird man höchtswahrscheinlich schnell gefunden, falls mal was passiert.) Außerdem kannst du dir den Trinkschlauch mittels Magnet-Clip bequem über die Brust legen und dort festclippen. Zusätzlich gibt´s ein Fach für Kleinigkeiten wie Riegel oder Gel, Geld, Handy und Schlüssel. Falls du lieber einen Rucksack mit Hüftgurt möchtest, schau dir doch mal den SOURCE DUNE an.

„Welche Laufuhren nutzt ihr?“

„…und seid ihr damit zufrieden?“ Schade, dass wir in diesem Fall keine Provision bekommen. Im Gegenteil: Unsere Laufuhren haben wir selbst gekauft. Trotzdem möchten wir dir natürlich nicht vorenthalten, wie wir unsere Trainings und Wettkämpfe tracken. Laura nutzt die Garmin Fenix 5S und zu dieser Uhr findest du hier einen ausführlichen Blogbeitrag. Dieses Modell ist schon eher der Rolls-Royce unter den Uhren. Und wenn du nur läufst, vielleicht auch ein klitzekleines bisschen übertrieben. Ist ja nicht ganz billig. Isabell hat die Garmin Forerunner 235 und die kann auch alles, was man als Läufer braucht: Distanz- und Pacemessung (durchschnittliche und aktuelle Pace), Pulsmessung am Handgelenk (reicht mir persönlich aus und ich mag auch keine Narben unter der Brust mehr), Intervalle, Schrittzähler und wahrscheinlich noch weitere Funktionen, die ich gar nicht kenne. Der Akku hält bei mir ca. 10 Stunden unter Belastung (reicht also für Marathon dicke), ansonsten mehrere Tage.

Beide Uhren können die unterschiedlichsten Intervalle abbilden. Zum Beispiel meine „geliebten“ Fahrtspiele in Pyramidenform: 1min-1min-2min-2min-1min-1min etc. Also schnell (beispielsweise 4:30-4:50min/km) und langsam (beispielsweise 5:45-6min/km) im Wechsel und über verschiedene Zeit-Intervalle. Das kannst du alles in Garmin Connect als Training einstellen und dann auf deine Uhr laden.

Uhr im Alltag

Die Fenix S5 ist natürlich seeeehr hübsch. Und stoppt sogar die Zeit. 😉
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Mit der Forerunner 235 bist du aber auch bestens ausgestattet. Zum deutlich günstigeren Preis.

„Wo gibt´s die tollen Stirnbänder, die ihr immer tragt?“

Ja, also da sollten wir wirklich langsam über Provision mit unseren „Haupt-Lieferanten“ sprechen. Kein Foto / keine Story, ohne dass jemand fragt, wo man die kaufen könne. Wir sind quasi STIRNfluencer. Wir lieben unsere Stirnbänder aber auch wirklich sehr und vor allem Isabell läuft kaum noch ohne. Selbst im Hochsommer ist ein Stirnband das perfekte Accessoire: Schweiß wird aufgesaugt und kühlt dann gleichzeitig wieder den Schädel UND die Frise sitzt. Byebye, fliegende Babyhaare und byebaye rutschende Gummihaarbänder! Unsere Stirnbänder sind von Buff (die haben dann auch in vielen Fällen das passende Schlauchtuch dazu) und von Höhenrausch.

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Stirnband und passendes Schlauchtuch: Buff.
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Stirnband Laura und Schlauchtücher: Buff / Stirnband Isabell: Höhenrausch.

„Isa, du bist ja öfter bei den adidas Runners. Wie hast du das geschafft?“

Die Frage kommt tatsächlich so oder so ähnlich häufig und es ist für mich die lustigste Frage, die sich jeder außerdem mit ein wenig Googeln selbst beantworten könnte. Aber ich fasse es gerne hier nochmals zusammen: JEDER kann adidas Runner „werden“ oder sein. Die adidas Runners sind ein weltweites Netzwerk von Läufern, neudeutsch „Running Community“. Oder old School: Eine Laufgruppe. Man muss sich weder bewerben noch einen Test bestehen. Man muss nicht besonders schnell sein und man braucht auch keine bestimmte Anzahl von Follower. Man geht da einfach hin. Der einzige Haken an der Sache ist: Es ist eine Community, die es in verschiedenen Städten gibt. Zum Beispiel in München oder Hamburg, Berlin, Frankfurt oder Wien. Auch in New York, Mailand oder Istanbul kann man sich der Gruppe anschließen. Es gibt in jeder Stadt nahezu täglich einen gemeinsamen Lauf und auch Workouts. Das Ganze ist kostenlos und man kann zusätzlich hin und wieder Schuhe testen. Im Gegenzug läufst du für adidas Werbung, wenn du endlich dein heißersehntes Crewshirt bekommst. Was viele möglicherweise denken und eventuell auch mit den Asics Frontrunners verwechseln: Das ist kein Sponsoring! Man wird nicht komplett ausgestattet. Wer regelmäßig am Lauftreff teilnimmt, verdient sich aber ein paar Goodies. Plus: Man ist unter Gleichgesinnten und findet immer eine Verabredung zum Laufen. Min Highlight sind immer die Events mit der gesamten Community; wie zum Beispiel Halbmarathon und Marathon in Berlin oder der Tegernseelauf bei uns. Falls du mal in einer „AR-Stadt“ zu Besuch bist, schau doch einfach mal bei einem der Läufe vorbei. Dann bekommst du auch gleich ein wenig Sightseeing geboten.

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So, das waren die häufigsten Fragen aus der Run Munich Run Community. Gerne ergänzen wir den Blogpost bei weiteren Fragen, einfach raus damit!