TIME TO PLAY – WEG VON KLISCHEES UND REIN INS ABENTEUER

Dieser Beitrag entstand in bezahlter Kooperation mit Salomon.

Der perfekte Mädlstag wird oft mit typischen Klischees verbunden: möglichst in pink mit viel Glitzer, Kleidchen und Tamtam. Bereits in der Kindheit werden wir durch die Werbung oder unser Umfeld davon beeinflusst. Wie oft wird Mädchen gesagt, mach dich nicht dreckig, zieh doch einen Rock an und kämm dir die Haare ordentlich. Das zieht sich durchs ganze Leben bis in den Sport. Wir haben das Bild von Kathrine Switzer vor Augen, als sie im Jahr 1967 in Boston von den Rennchefs des Marathons fast von der Strecke gerempelt wurde. Damals war es Frauen nicht erlaubt an einem Marathon teilzunehmen, denn die maximale Wettkampfstrecke für Damen betrug 2,4 Kilometer. Die Männer waren damals der Auffassung Frauen seien köperlich nicht dazu in der Lage 42,195 Kilometer zu absolvieren. Kathrine Switzer setzte sich damals durch und leistete in den 60er Jahren einen großen Beitrag zur Gleichstellung in der Männerdomäne Marathonsport.

Als wir euch nach gängigen Klischees und Geschichten fragten, staunten wir nicht schlecht. Demnach müssen Frauen sich weiblich anziehen (Röcke etc.), können nicht schwer schleppen, sowieso nicht einparken oder Räder beziehungsweise Autos reparieren. In bestimmten Berufen, wie der Bautechnik sind sie nicht gerne gesehen, denn sie gehören nach Hause zu den Kindern. Beim Sport staunen manche Männer immer wieder, wie schnell und weit Frauen doch laufen können. Denn Überraschung: Auch bei einem Marathon fällt nicht die Gebärmutter heraus, wie noch 1967 behauptet. Glaubt man all diesen Klischees, sind wir Frauen eigentlich gar nicht lebensfähig und sollten uns ausschließlich dem heimeligen Rückzugsort widmen.

 

Salomon bricht mit all diesen Klischees und motiviert unter dem Hashtag #timetoplay Frauen rauszugehen, um Abenteuer zu erleben. Genau unser Ding, denn unser perfekter Mädlstag sieht ganz anders aus: wir tauschen High-Heels und Sekt gegen Kompressionssocken, Laufschuhe und Pasta-Party. Beim Staffellauf machen wir unseren eigenen Girl’s Day und haben dabei jede Menge Spaß. Auch sonst verbringen wir unser Wochenende idealerweise draußen. Der perfekte Start in den Tag beginnt mit einem Early-Bird-Lauf oder einer Radtour. Bei gutem Wetter schnappen wir uns gerne Freundinnen und verbingen den Tag am Berg, so wie letztes Jahr in Südtirol. Bei diesem genialen Bergerlebnis haben wir definitiv viel Neues in der Natur erlebt und mussten beim Kraxeln auf den Gipfel über uns hinaus wachsen. In den Bergen konnten wir super Kraft tanken für neue Herausforderungen im Alltag und hatte eine tolle Zeit. Wir merkten nach diesem Wochenende, dass es extrem wichtig ist für den Geist und den Körper Neues auszuprobieren und dadurch seine Grenzen auszutesten. Auch die Mädls aus unserer Community verbingen ihre Zeit am liebsten mit Freundinnen draußen: ob beim Sport mit leckerem Essen, in der Sonne, am Meer, bei einer Wanderung in den Bergen, auf dem Rennrad oder beim Grillen abends, dort können sie ihre Energietanks am besten aufladen.

 

Zusammen mit Salomon wurde der Hashtag #timetoplay in den Chiemgauer Berger zur Realität. Wir lernten dort die lieben Berg-Mädls Kate, Therry und Marlene persönlich kennen, deren traumhafte Berg-Bilder träumen lassen. Falls ihr gedanklich dem Alltag entfliehen wollt, folgt ihnen unbedingt auf Instagram, ihre Berg-Bilder lassen eure Gedanken garantiert ganz weit weg schweifen. Zusammen mit den Mädls brachen wir in der Dämmerung bei leichtem Regen zu einem Sonneruntergangs-Spaziergang auf. Leider haben wir die Sonne nicht untergehen sehen, hatten aber auf einem Spielplatz und einer nassen Schaukel jede Menge Spaß. Wie kleine Kinder stürzten wir uns darauf und kamen vor lauter Lachen ganz schön aus der Puste. Auch am nächsten Tag kam der Spaß bei der Mountaincart-Tour nicht zu kurz. Dabei erfüllten wir nicht die typischen Mädls-Klischees, denn wir bretterten mit einer ordentlichen Geschwindigkeit den Berg herunter. In dem Moment hat es uns auch nichts ausgemacht, dass wir unten verstaubt ankamen. Am liebsten wären wir sofort wieder hoch gefahren, um das Ganze zu wiederholen. Ein Klischee haben wir während des Wochenendes definitiv nicht widerlegt: das typische Gegackere. Nur während der einenhalb Stunden Yoga war es still, danach ging das Geschnattere wieder voll los.

 

Getreu dem Motto der Salomon-Kampagne „Any path – Your Way“ genossen wir Mädls an diesem Wochenende die Natur in allen Zügen. Bei der Kräuterwanderung und anschließendem Kochen in der Natur probierten wir etwas völlig Neues aus. Der Platz einer Frau ist nicht nur in der Küche hinter dem Herd, sondern auch am Lagerfeuer mitten in der Natur. Unter dem Hasthag #salomonwmn finden sich einige Bilder, die typische Klischees wiederlegen. Besonders einprägsam und sehr vergleichbar mit unseren Schuhregalen ist das Foto einer Frau vor einem nicht-klischeehaften Regal mit dem Untertitel „My kind of designer shoes“. Darauf zu sehen, sind lauter Sport- und Outdoorschuhe: eben alles, was man für ein perfektes Abenteuer-Wochenende benötigt. Dies spiegelt sich in der Ausrüstung von Salomon wider. Unsere zwei Top-Produkte sind der Rucksack und die Outdoor-Schuhe. Der Tages-Wander-Rucksack ist frauenspezifisch konstruiert, da er an den Oberkörper und die kürzere Rückenlänge von Frauen angepasst ist. Genial ist das vordere Einschubfach für eine Softflask-Flasche, sodass man während des Wanderns ohne Abzusetzen ständig trinken kann. Zusätzlich gibt es ein Fach für eine Trinkblase und in die Hüftgurt-Taschen passen perfekt Tempos und Handy rein. Mit den Schuhen, die vom Profil her Trailrunning-Schuhen gleichen, hatten wir auf sämtlichen Untergründen super Halt. Sie sind ideal für Tages-Wandertouren und eignen sich ebenfalls für Bergläufe.

 

Übrigens können Isa und ich natürlich auch schick und schmeißen uns zu besonderen Anlässen in Kleider und Tanzschuhe. Das ist auch okay so: Wir lieben es uns bei Wettkämpfen zu quälen und gleichzeitig entspannen wir auch gerne vor dem Bachelor oder Germany’s Next Topmodel. Es geht darum zu sein, wer man ist und dem zu folgen, was man als Frau möchte. Du kennst zum Beispiel Isas „gestörtes“ Verhältnis zu schmutzigen Sportklamotten und vor allem zu Laufschuhen: Neue Modelle werden ausschließlich bei gutem Wetter eingeweiht und sollen erstmal nicht dreckig werden. Dann musst du dich auch nicht zwingen und ein Schlammbad nehmen. Ebenso hat Laura nach ihrer ersten Tough-Mudder-Erfahrung festgestellt, dass im Schlamm robben und durch Drahtseile tauchen absolut nichts für sie ist. Alles okay, denn wir sind, wozu wir stehen. Oft gegen die Klischees, manchmal aber auch voll mit dabei: Any Path – YOUR Way!

Die wunderbaren Fotos hat Claudia Ziegler geschossen. Du kannst ihr auf Instagram folgen.