DANKE AN DIE CROWD! DANKE FÜR EINEN FANTASTISCHEN „RAINBOW TO THE STARS“ ZUGUNSTEN DES KINDERHOSPIZ MITTELDEUTSCHLAND!

„Danke, dass ich dabei sein durfte!“ So oder so ähnlich haben ganz viele aus der Community bei uns oder den Jungs von Crowdlauf kommentiert. Aber eigentlich müssen WIR uns bedanken: Danke, dass ihr die Medaillen gekauft habt. Danke, dass ihr bei Regen, bei Hitze, noch vor dem Sonnenaufgang oder spätabends die Laufschuhe geschnürt und Kilometer (und somit Spenden für das Kinderhospiz Mitteldeutschland) gesammelt habt. Danke für jeden einzelnen Post und jede einzelne Instastory – unter dem Hashtag #crowdlauf kannst du (fast) alle sehen – denn damit habt IHR eine unglaubliche Reichweite für dieses Projekt geschaffen. Insgesamt 26.265 Kilometer haben wir gemeinsam in 2.508 Läufen erlaufen. Und das, obwohl Laura (Krampfader-OP) und ich (Bänderriss im Knöchel beim Rennsteiglauf) selbst kaum was beisteuern konnten. Danke, dass ihr das aufgefangen habt!

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Zum Glück war mein erster Lauf gleich der Marathon. Es war ja bekanntlich auch der letzte.

Schon kurz nach der Ankündigung des Projekts waren die ersten 333 Medaillen und Startnummern ausverkauft. Nach SECHS Stunden! Natürlich haben wir uns riesig gefreut, dass so viele dabei sein wollten. Gleichzeitig wollten wir auch niemanden vor den Kopf stoßen. Zum Glück waren Daniel und Robert flexibel und haben weitere Medaillen produzieren lassen. Denn mehr Medaillen heißt auch mehr Gewinn für Crowdlauf. Und demzufolge mehr Spendengelder für das Kinderhospiz Mitteldeutschland (und andere soziale Projekte).

Falls du dich fragst, wie es überhaupt zu dieser Aktion kam: Zum einen geht´s sowohl Laura als auch mir extrem gut. Wir haben gute Jobs, verdienen ziemlich gutes Geld, erleben durch den Blog und Instagram ziemlich coole Sachen und – das ist am wichtigsten – wir sind gesund. Und wenn ich SO RICHTIG viel Kohle hätte und nicht mehr arbeiten müsste (potenzielle reiche Ehemänner dürfen sich gerne melden, hehe), dann würde ich´s wie die ganzen Promis und Sportler machen. Ich würde ne Stiftung gründen. Für Kinder. Ich bin da zum Einen ziemlich von meiner Mama geprägt, die als Erzieherin ständig irgendwo für ihre Kiddies „bettelt“. Und kostenlosen Stuff einsackt. Kann auch peinlich sein, deshalb gehen wir darauf jetzt nicht näher ein. Und zum anderen sind Kinder doch immer am meisten benachteiligt, wenn´s irgendwo scheiße läuft.

Und am schlimmsten ist es (meiner Meinung nach), wenn Kinder unheilbar krank sind. Und so kam´s, dass ich gerne eine Aktion für das Kinderhospiz Mitteldeutschland starten wollte. Irgendwas mit Laufen. Und am liebsten parallel zu meinem Start beim Rennsteig-Marathon. Weil das Kinderhospiz in der Nähe meines Heimatortes ist. Und weil ich ein paar Leute kenne, die dort arbeiten / gearbeitet haben. Und weil der Rennsteiglauf bzw. einige Teilnehmer immer mal wieder für das Kinderhospiz Spenden gesammelt habe. Beim Heiligabendlauf 2018 beispielsweise ging die Hälfte der eingenommenen Spenden (es gab kein Startgeld) ans Hospiz. Warum also nicht was Eigenes starten?

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Es ist einfach die schönste Medaille EVER.

Damit du ein paar Einblicke in die Hospiz-Arbeit bekommst, habe ich mich noch mit meinem Bekannten unterhalten, der sich seit 2016 um die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Fundraising kümmert. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung und durch glückliche Umstände kam Marcus Köhler so also nach Tambach-Dietharz.

Marcus, warum sind Kinderhospize deiner Meinung nach so wichtig?

Kinderhospize sind Kraftquellen für betroffene Familien. Sie haben alle Familienmitglieder im Fokus und bieten ganz individuell Möglichkeiten an, die Akkus wieder zu füllen, um die Zeit zu Hause meistern zu können. Kinderhospize bieten einen Ort, um aus dem stressigen Alltag zu entfliehen und abzutauchen in ein wenig Normalität.

Warum seid ihr auf Spenden angewiesen?

Der Aufenthalt bei uns im KiHopi Mitteldeutschland wird nur zu einem sehr geringen Prozentsatz von der Krankenkasse übernommen. Der Aufenthalt der Eltern, Geschwisterkinder und anderer Familienmitglieder mit Ausflugsangeboten und Unterkunft, ist reine Finanzierung aus Spendengeldern. Verhandlungen mit den Krankenkassen haben lediglich einen Tagesbedarfssatz hervorgerufen, der einen Betreuungsschlüssel von 1:4 absichert. Das bedeutet eine Pflegekraft versorgt gleichzeitig vier Kinder. Da unsere Gäste unterschiedliche Erkrankungen haben, ist dies keine optimale Versorgungsmöglichkeit. Wir im Haus streben eine 1:1 oder 1:2 Betreuung an. Somit ist selbst der Tagessatz, welcher von den Krankenkassen übernommen wird, nicht real und wir dadurch noch mehr auf Spenden angewiesen. Weiterhin fehlen gesetzliche Regelungen, die eine Finanzierung im KiHopi regeln. Zudem sind wir nur ein kleiner Verein, der keinem großen Dachverband wie Caritas, ASB oder Malteser angehört.

Was ist das Schönste an der Arbeit für das Kinderhospiz?

Das schönste an der Arbeit im Kinderhospiz ist das Lachen der Kinder und großen Dankbarkeit, die uns die Familien täglich entgegenbringen. Es ist ein Ort voller Leben und Freude.

Mit welchen Problemen hast du am meisten zu kämpfen? Was beschäftigt dich am meisten?

Die größten Probleme bestehen in der Beantragung der Krankenkasse. Nicht alle Krankenkassen kennen den Unterschied zwischen Erwachsenen- und Kinderhospizen. Somit beeinflusst dies Genehmigungen und Finanzierung für die Familien und den bevorstehenden Aufenthalt. Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung gehört zu den wichtigsten Aufgaben, die jeder Mitarbeiter im Fokus haben muss.

Marcus hat sich natürlich riesig gefreut über die Aktion und war am Abend vorm Rennsteiglauf noch bei mir (beziehungsweise meinen Eltern) zu Hause und wir haben lange gequatscht. Das war schon sehr emotional.

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Das Schlimmste am Gehen? Es DAUERT so lange!

Auch Feedback aus der Community war enorm und ich hatte deshalb mal in die Runde gefragt, WARUM ihr dieses Projekt unterstützt. Die Antworten möchte ich gerne mit dir teilen:

  • Weil ein Hospiz eine so tolle Einrichtung für den so schweren letzten Weg ist.
  • Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es!
  • Habe selbst zwei Kinder und da ist eure Aktion eine 100%ige Herzensangelegenheit. Ganz toll!
  • Weil ich es gut finde, für einen guten Zweck zu laufen. Nicht jeder hat das Privileg.
  • Weil ich so auf „einfache“ Art etwas Gutes tun kann und weil diese Einrichtungen sooo wichtig sind.
  • Laufend Gutes tun! Was gibt es besseres?
  • Weil man laufend etwas Gutes tun kann. Ich kann entscheiden, wann, wo und wie.
  • Weil ich laufend etwas Gutes tun kann. Da weiß man, wofür man sich quält. Tolle Aktion!
  • Weil Kinder das Größte und Ehrlichste auf Erden sind.
  • Um nicht nur mir selbst etwas Gutes zu tun, sondern auch anderen zu helfen.
  • Weil ich dankbar bin, dass meine Kinder gesund erwachsen geworden sind und ich helfen will.
  • Ich freue mich, wenn ich mit meinem Hobby Gutes tun kann.
  • Finde die Idee super, Laufen mit einem guten Zweck zu verbinden.
  • Weil ich gerne für Kinder spende.
  • Weil ich genau dieses Hospiz sowohl privat als auch beim Röblinglauf unterstütze.
  • Finde es klasse, so auf die Aktion aufmerksam geworden zu sein und dass man mit seinem Lauf spendet.
  • Weil ich dem Hospiz helfen möchte und die Medaille hübsch ist (aber zweitrangig).
  • Weil Hospize echt wichtig sind und wenn Kinder schon so krank sind, sollten sie es schön haben.
  • Weil man mit dem, was an liebt (laufen), Gutes tun kann. Und dafür auch etwas bekommt.
  • Ich finde die Aktion super und möchte dazu gerne meinen Beitrag liefern.
  • Bester Grund, morgens aus dem Bett zu springen und ´ne Runde zu drehen.
  • Wenn ich trainiere und dabei etwas Gutes tun kann. Finde ich prima.
  • Mir fällt kein Argument ein, welches dagegen spricht.
  • Tolle Medaille! Super Idee! Gern mehr davon!
  • Meine Tochter macht mit, weil es uns gut geht, anderen nicht.
  • Ich unterstütze gerne Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.
  • Sinnvolle Spende mit wunderschöner Medaille UND Lieblingssport.
  • Weil es eine tolle Aktion von euch ist und ich finde, dass die Kinder es verdient haben.
  • Weil mir das eine Herzensangelegenheit ist, Kinder zu unterstützen.
  • Weil ich die Medaille superschön finde und sie haben möchte. Und weil ich selbst Mama bin.
  • Weil ich solche Aktionen super finde und sowas natürlich gerne unterstütze.
  • Weil ich eine geile Medaille bekomme und dabei noch Gutes tun kann.
  • Finde solche Spendenläufe toll.
  • Weil es schön ist, wenn man helfen kann.
  • Guter Zweck und besondere Medaille.
  • Um kranken Kindern und deren Eltern zu helfen, das Schlimmste zu erleichtern.
  • Wegen der tollen Medaille. Und weil ich den Zweck mag.
  • Weil ein Lächeln unbezahlbar ist.
  • Die Arbeit ist wichtig, , für Eltern und Geschwister und die Medaille ist schön.
  • Eben weil es wichtig ist und jeder Euro zählt.
  • Beschde Kombi: Laufend was für schwer kranke Kinder tun und dann auch noch ne Medaille.
  • Weil Laufen mein Hobby ist und es noch 100mal schöner ist, wenn man dabei Gutes tun kann.
  • Ich versteh die Frage nicht. Weil geil!
  • Bin selbst Kinderkrankenschwester und weiß, das Geld kommt an die richtige Stelle.
  • Tolle Medaille.
  • Tolle Sache, muss man unterstützen.
  • Was Lokales unterstützen und genau zu wissen, wo´s hingeht.
  • Weil ihr so nett seid, weil es eine gute Sache ist und weil die Medaille so schön ist!
  • Tolle Aktion für einen guten Zweck, die ortsungebunden ist.
  • Weil ich weiß, dass bei dieser Aktion Geld zu 100% da landet, wo es dringend benötigt wird.
  • Weil es eine tolle Aktion ist, ich schon öfter Crowdläufe unterstützt habe und weil die Medaille geil ist.
  • Weil ich so laufend etwas Gutes tun kann. Also mit dem, was ich liebe.
  • Kinderhospize leisten eine großartige Arbeit und haben Unterstützung verdient.
  • Laufend etwas Gutes tun ohne großen Mehraufwand, denn laufen geh ich sowieso. Super Aktion!
  • Coole Aktion und gute Kombination aus Medaille, Laufen und das Ganze für einen guten Zweck.
  • Die Medaille hat mich motiviert, hätte ohne die Spendenaktion aber nicht mitgemacht.
  • Unter anderem, weil es leider sein kann, dass mich das familiär selbst mal betrifft.
  • Ich finde es eine super Idee, für ein Kinderhospiz zu laufen.
  • Weil ich euch kenne. Und weil (Kinder)Hospize zu wenig subventioniert sind.
  • Ich war ja leider zu spät, aber ich helfe gerne und vor allem bei Kindern.

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Dass wir das Ding ohne euch nicht gerockt hätten, ist auf jeden Fall mal klar. Und dann hatten wir ja noch den ALLERBESTEN Support von Daniel und Robert von Crowdlauf. Hätten die nicht sofort Feuer gefangen, als ich ihnen geschrieben hätte, wäre GAR NICHTS passiert. Einfach nur um Spenden betteln wollte ich / wir nicht, die Spender sollten schon auch einen Benefit haben. Und gibt´s für Läufer einen besseren Benefit als eine MEDAILLE? Ich denke nicht. Und jeder Einzelne von euch hat uns darin bestätigt.

Und je länger wir drüber nachgedacht haben, desto klarer wurde, dass wir nicht mit dem Ende des Virtual Runs aufhören möchten, Spenden zu sammeln. Deshalb haben wir eine eigene Spendenseite angelegt. Vielleicht hast du ja 5 Euro übrig am Ende des Monats. Oder auch einmal im Quartal oder vielleicht kurz vor Weihnachten. Völlig egal. JEDER Euro zählt und wir freuen uns über deine Unterstützung.

Das nächste „Projekt mit Benefit“ haben wir auch schon im Hinterkopf. Darüber wirst du selbstverständlich asap informiert.

Vielen Dank für eure Unterstützung! Isabell und Laura